Wichtige Fakten über den Klimawandel

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Temperaturen steigen global an

Die Erdtemperatur hat sich im letzten Jahrhundert um durchschnittlich 1 °C erhöht.

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Höchstes Level an Treibhausgas-Emissionen*

2018 erreichten die Treibhausgas-Emissionen in unserer Atmosphäre einen Wert, der stark über den in der Natur beobachteten Schwellenwerten liegt.

(*in den letzten 800.000 Jahren)

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Der Meeresspiegel steigt an

Der Meeresspiegel wird bis 2100 kontinuierlich ansteigen. Das Ausmaß dieses Anstiegs hängt davon ab, ob wir Menschen in der Lage sein werden, unsere Treibhausgas-Emissionen zu verringern.

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Stürme mit erhöhter Stärke

Der Klimawandel hat zur Folge, dass mehr und mehr Stürme der Kategorien 4 und 5 auftreten.

Wie der Klimawandel Katastrophen beeinflusst

Das sich ändernde Klima verschlimmert Extremwetterereignisse und -lagen, wie Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen und Waldbrände.

Dürren

Dürren sind ein natürlicher Teil des Klimas. Sie entstehen durch wechselnde Wetterverhältnisse, hohe Temperaturen und ausbleibenden Regen.

Der Klimawandel verstärkt jedoch natürlich auftretende Dürren in einigen Regionen der Welt. Somalia, das Tschadbecken und das östliche Mittelmeer haben in den letzten Jahren die verheerenden Auswirkungen besonders zu spüren bekommen.

Steigende Temperaturen, Änderungen von Niederschlagsmustern und geringere Schneefälle tragen zu einer Verschärfung der Dürrebedingungen bei.

Selbst Regionen, die keine Veränderungen der Niederschlagsmenge verzeichnen, spüren die Folgen. Denn höhere Temperaturen führen zu einem höheren Wasserbedarf und zu steigender Verdunstung, wodurch die Wasserversorgung belastet wird.

Eine der verheerendsten Konsequenzen von Dürren ist die Auswirkung auf die Nahrungsmittelversorgung. In Ländern, in denen Menschen keinen zuverlässigen Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln haben, können Dürren einen Anstieg der Lebensmittelpreise auslösen. Dies kann soziale Unruhen, Hungersnöte und Migration nach sich ziehen.

Überschwemmungen

Steigende Temperaturen führen in anderen Regionen nicht zu Dürren, sondern zu extremen Niederschlägen.

Der für die kommenden Jahre prognostizierte Anstieg des Meeresspiegels wird zunehmende Überschwemmungen von Küsten- und Tieflandgebieten zur Folge haben. Dadurch wird die Küstenerosion verstärkt.

In vielen städtischen und ländlichen Gebieten nimmt das Hochwasserrisiko ebenfalls zu. Durch die Abholzung natürlicher Hochwasserbarrieren wie Wälder und immer wachsende Städte entstehen riesige, undurchlässige Flächen, in denen hohe Wasserstände nur schwer abfließen können. (IPCC)

Hurrikane

Hurrikane, Zyklone und tropische Stürme sind ein natürlicher Bestandteil unseres Klimas.

Zwar erhöht sich durch den Klimawandel nicht die Anzahl an tropischen Stürmen, allerdings intensivieren sie sich und richten mehr Schaden an. In den vergangenen Jahren wurden deutlich mehr Stürme der Kategorie 4 und 5 gemessen – der zwei höchsten Stufen.

Wissenschaftler:innen vermuten außerdem, dass der Klimawandel die Geschwindigkeit der Tropenstürme beeinflusst. Sie sollen sich langsamer bewegen und dadurch zerstörerischer werden.

Waldbrände

Steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster führen zu extremen Dürren.

Vermehrtes Auftreten von Dürren begünstigt die Entstehung von Waldbränden, die für Menschen lebensgefährlich sein können. Gebiete in den USA oder Australien sind besonders gefährdet.

Auch landwirtschaftliche Praktiken wie Brandrodung oder das Abholzen von Wäldern tragen zum Vorkommen von Waldbränden bei. Im Jahr 2019 verwüsteten Brände das Amazonasbecken und zerstörten mehr als 2 Millionen Hektar Regenwald.

Neben riesigen Waldflächen sind in den letzten Jahren weltweit Tausende von Häusern durch Waldbrände zerstört worden.

(Center for Climate and Energy Solutions)

Mirta, eine Frau mit Brille in Paraguay
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“I'm tired of always having to move each time there are floods, but we don't have another option. We simply can't afford to buy a home out of the flood-affected areas.” – Mirta, Paraguay
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Ich bin es leid, immer umziehen zu müssen, wenn es Überschwemmungen gibt, aber wir haben keine andere Wahl. Wir können es uns einfach nicht leisten, ein Haus außerhalb der von Flut betroffenen Gebiete zu kaufen.

Mirta, Paraguay

Verantwortung übernehmen

Wir wissen, dass wir durch unsere Arbeit zur Unterstützung der von Katastrophen betroffenen Communitys auch einen Einfluss auf die Umwelt nehmen.

Die Nutzung von Luftfracht und Energie trägt zum Klimawandel bei, die von uns produzierten Abfälle füllen Mülldeponien und die Einwegkunststoffe, die wir teilweise für unsere Arbeit benötigen, werden noch viele Generationen lang auf unserem Planeten verweilen.

Wenn wir nicht richtig damit umgehen, könnte unser Einfluss dazu beitragen, die Anfälligkeit von Communitys für Katastrophen zu erhöhen.

Deshalb bemühen wir uns, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu analysieren und Wege zu finden, diese zu vermeiden oder zu reduzieren.

Wir ergreifen Maßnahmen, um unseren ökologischen Fußabdruck auf verschiedene Weisen zu verringern, z. B.:

  • Positionierung unserer Hilfsgüter in Lagerhallen rund um den Globus.
  • Einrichtung der NGO ShelterBox Operations Philippinen, damit wir vor Ort effizienter reagieren können.
  • Wir suchen nach Möglichkeiten, die Anzahl an Transporten von Hilfsgütern zu reduzieren – vor allem bei längerfristigen Einsätzen in komplexen Krisen.
  • Wir sammeln Daten zu CO2-Emissionen, um zu verstehen, wie wir unsere Auswirkungen reduzieren können.
  • Identifizieren und Eliminieren von unnötigem Einweg-Plastik in unseren Lieferketten.
  • Erstellen von Umweltbewertungskriterien für Lieferant:innen.
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Eine schwere Dürre hat Tausende Familien dazu gezwungen, ihre Häuser am Horn von Afrika zu verlassen. Wir unterstützen Menschen in Somalia, darunter Mohamed und seine Tochter.
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Warum wir über den Klimawandel sprechen müssen

Das Unterstützen von Communitys, die ihr Zuhause durch extreme Wetterereignisse verloren haben, ist seit 25 Jahren ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

Wir stehen an vorderster Front und helfen Menschen unmittelbar nach Katastrophen, die aufgrund des Klimawandels immer schlimmer werden.

Gerade jetzt zerstört die Klimakrise Häuser und Lebensgrundlagen. Mithilfe unserer Partner:innen arbeiten wir daran, einige der am meisten gefährdeten Menschen weltweit zu erreichen. Menschen, die die Hauptlast der zunehmenden Wetterextreme und der Verwüstungen durch Konflikte tragen.

Der Klimawandel verändert das Leben der Communitys, die wir unterstützen, unwiderruflich. Das bedeutet, dass wir bereits aktiv an der Diskussion über die Klimakrise teilnehmen.

Unsere Priorität ist es, gefährdeten Menschen zu helfen mehr Kontrolle über ihre Zukunft zu erlangen – sie wissen besser, was auf sie zukommt, als wir das jemals könnten. Indem wir den Communitys, denen wir helfen zuhören, kann unsere Arbeit bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.

Zum Beispiel…


Wasserfilter können Familien helfen, verunreinigtes Wasser zu reinigen, wenn Klimaschocks die Wasserknappheit erhöhen.

Schulungen stellen sicher, dass die Menschen die Hilfe optimal nutzen können. Dazu gehören einfache Tipps zum Befestigen einer Plane oder zum Anlegen von Entwässerungskanälen.

Wo Familien Gefahr laufen mehrfach vertrieben zu werden, sind die Hilfspakete so konzipiert, dass sie mobil und flexibel sind.

Robuste Zelte, die auch starkem Wind standhalten und versehen mit Lüftungsschlitzen, die in heißeren Klimazonen bei der Belüftung helfen.

jetzt spenden

Seien Sie Teil der Diskussion

Millionen von Menschen in einigen der am stärksten gefährdeten Regionen der Welt sind mit den Herausforderungen der Klimakrise konfrontiert.

Wir setzen uns dafür ein, Communitys zu erreichen, die dringend Unterstützung brauchen,. Aber das können wir nicht allein tun.