
Mohs Geschichte
Moh lebte als Kind in einem ShelterBox Zelt, nachdem er aus seinem Familienhause vertrieben wurde. Erfahren Sie mehr über seine Geschichte.
Ahmad, seine Frau und seine acht Kinder lebten bereits seit 40 Tagen in einem Flüchtlingslager, als unser Partner in Syrien sie zum ersten Mal traf.
Wie die meisten Familien im Lager mussten sie aufgrund des Konflikts ihre Heimat in Nordsyrien verlassen. Bomben und Granaten hatten ihre Nachbarschaft in Schutt und Asche gelegt.
Die Reise zum Lager war nicht einfach. Nachdem sie mit nichts aus ihrer Heimat geflohen waren, fanden sie Zuflucht in einem nahe gelegenen Dorf.
Doch aufgrund weiterer Bombardierungen mussten sie innerhalb einer Woche erneut umziehen – diesmal versteckten sie sich in einem Wald. Unter den Bäumen liegend, konnte die Familie aufgrund des Lärms der Bombenangriffe, des Regens und der Kälte nicht schlafen.
Schließlich gelangten Ahmad und seine Familie in das Flüchtlingslager. Dort erhielten sie ein Zelt aus alten Planen und Decken, das mit einem Stück Seil notdürftig befestigt war.
Obwohl sie für das, was sie erhielten, dankbar waren, konnte die dürftige Unterkunft sie nicht vor Regen und Kälte schützen. Außerdem hatten sie außer Brot und Oliven nichts zu essen.

In Zusammenarbeit mit ReliefAid,haben wir Ahmad die Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, die er benötigte, um den Wiederherstellungsprozess zu beginnen.
Mit Isoliermaterialien, Matratzen, Decken, Kochgeschirr und Solarlampen, kann sich die Familie vor der bitteren Kälte schützen und wieder in den Alltag zurückfinden.
Die Wiederherstellung geschieht nicht über Nacht.
Je eher das Leben jedoch wieder Normalität annimmt, desto eher findet es auch wieder zu seinem normalen Rhythmus zurück. Und dazu gehören nicht nur physische Unterkünfte, sondern auch Küchenutensilien, die dazu beitragen, regelmäßige Familienmahlzeiten zuzubereiten, und Solarlampen, die die Dunkelheit erhellen.

Jetzt schlafen wir auf Matratzen und haben es dank der Decken warm. Die Lampen sind nachts sehr nützlich, da die Kinder Angst vor der Dunkelheit hatten.
Ahmad
Derzeit sind weltweit über 100 Millionen Menschen aufgrund von Konflikten und Katastrophen auf der Flucht. Das bedeutet, dass über 100 Millionen Menschen kein Zuhause haben. Ohne Hoffnung für die Zukunft.
Wir müssen das ändern. Wir glauben an eine Welt, in der keine Familie ohne Obdach bleibt, in der niemand zurückgelassen oder vergessen wird.