Die Krise in Äthiopien erklärt
Erfahren Sie mehr über die Krise in Äthiopien, wie sie Tausende zur Flucht zwingt, und lesen Sie, wie ShelterBox hilft.
Die am schnellsten wachsende humanitäre Krise weltweit entfaltet sich momentan in Burkina Faso.
Über 2 Millionen Menschen brauchen eine Unterkunft, nachdem sie ihr Zuhause auf der Flucht vor extremistischer Gewalt verlassen mussten.
Erfahren Sie mehr darüber, was die Gewalt in Burkina Fase verursacht, die Sahel Krise und wie ShelterBox hilft.
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Burkina Faso ist durch extremistische Angriffe in der Sahelzone bedroht, einem halbtrockenen Landstrich südlich der Sahara.
Vor weniger als zehn Jahren schien Burkina Faso noch ein Leuchtturm der Stabilität in Westafrika zu sein. Im Jahr 2015 fanden dort die ersten demokratischen Wahlen statt, die den Weg für eine vielversprechende Zukunft ebneten.
Seitdem hat jedoch die Gewalt durch dschihadistische Gruppen, die sich von Mali ausbreiten, zugenommen. Bewaffnete Gruppen begannen schnell zu expandieren, überschritten Grenzen und gründeten lokale Gruppen in der gesamten Sahelzone – darunter Burkina Faso, Mali und Niger.
Seit 2019 hat die Unsicherheit ein verheerendes Ausmaß erreicht, und die Zahl der Burkinabé, die vor der Gewalt fliehen, ist sprunghaft angestiegen.
Derzeit ist Burkina Faso eine der am schnellsten wachsenden Vertreibungskrisen auf dem Kontinent.
Nach Angaben der Vereinten Nationen ist mehr als jeder Zwanzigste gezwungen, vor der Gewalt zu fliehen.
Burkina Faso ist ein Binnenland im Westen Afrikas.
Im Norden und Westen ist das Land von Mali umgebeben, im Nordosten grenzt es an Niger, im Südosten an Benin und im Süden an der Elfenbeinküste, Ghana und Togo.
2016 wurde die Hauptstadt Ouagadougou von einem terroristischen Anschlag getroffen, der 28 Menschen tötete und 56 weitere verletzte.
Die zentrale Sahelzone umfasst die Länder, Burkina Faso, Mali und Niger und ist mit einer der am schnellsten wachsenden Flüchtlingskrisen der Welt konfrontiert.
Dennoch ist sie die am häufigsten vergessene.
Es wird geschätzt, dass über 3 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen wurden und mindestens 29 Millionen dringend humanitäre Hilfe benötigen.
Die Sahelzone Afrikas ist ein 3.860 Kilometer langer, bogenförmiger Landstrich, der unmittelbar südlich der Sahara-Wüste liegt und sich von Ost nach West über die gesamte Breite des afrikanischen Kontinents erstreckt.
Nach dem Ausbruch von Gewalt im Norden Malis begannen Familien 2011 aus der zentralen Sahelzone zu fliehen.
Die zunehmende Vertreibung wurde durch Armut, Ernährungsunsicherheit, Arbeitslosigkeit und die Präsenz bewaffneter Gruppen noch verstärkt. Auch der Klimawandel stellt eine Herausforderung für Familien dar, die versuchen zu fliehen.
Einige der Familien, die vor der Gewalt in Burkina Faso fliehen mussten, können bei Verwandten oder Freunden unterkommen, aber viele andere leben in überfüllten Lagern oder Gebäuden wie Schulen.
Die Unsicherheit und Instabilität erschweren es den Helfern, einige der Menschen in Not zu erreichen. Der Mangel an Ressourcen behindert die Hilfsmaßnahmen in den 13 Regionen des Landes, in denen alle Menschen auf der Flucht aufgenommen werden, zusätzlich.
Trotz der Herausforderungen arbeiten wir mit unserem Partner HELP zusammen, um die am stärksten gefährdeten Communitys zu unterstützen. Gemeinsam haben wir seit 2020 über 5.000 Familien unterstützt. Wir haben Planen, Küchensets, Schlafmatten, Decken, Seife und Eimer bereitgestellt.
In letzter Zeit haben wir gemeinsam mit HELP Hilfsgüter und Notunterkünfte, sogenannte Sahel-Zelte, bereitgestellt. Diese Zelte werden aus lokal beschafften Materialien hergestellt und bieten eine stabilere Unterkunft für vertriebene Familien, die vor extremistischer Gewalt aus ihrer Heimat geflohen sind. Weitere Sahel-Zelte werden auf Betonfundamenten errichtet, um zusätzlichen Schutz vor Überschwemmungen zu bieten und die Hygiene und Privatsphäre zu verbessern.
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Yabre ist einer von Tausenden Menschen, die geflohen sind und alles zurückgelassen haben, was sie besaßen. Er lebt nun mit seiner Familie in einem Lager für Menschen, die vor der Gewalt geflohen sind und keinen anderen Ort haben, an den sie gehen können.
Wir haben Yabre und seine Familie mit Planen, Küchensets, Moskitonetzen und anderen wichtigen Hilfsgütern versorgt.
Yabre beschreibt den Moment, der sein Leben für immer verändert hat:
„Als es zu Angriffen auf den Markt kam, hatten wir keine andere Wahl, als aus dem Dorf zu fliehen. Wir flohen, ohne irgendetwas mitzunehmen. Das gesamte Vieh blieb an einem Ort zurück. Wir wurden in den Schulen aufgenommen, um dort Zuflucht zu finden, und dann kamen wir hierher.“
Sie können heute mehr Menschen wie Yabre helfen.
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