
Komplexe Krise in Niger 2015
Niger war mit fünf großen Krisen konfrontiert und zudem anfällig für grenzüberschreitende Angriffe von Boko Haram. Erfahren Sie, wie wir geholfen haben.
Wir haben den Menschen in Niger mit Notunterkünften geholfen, nachdem viele Menschen aufgrund komplexer Krisen in den Jahren 2015 bis 2018 aus ihren Häusern fliehen mussten. Dazu gehörten Angriffe von Boko Haram, Ernährungsunsicherheit und Katastrophen.
Wir haben auch aufgrund von Überschwemmungen in den Jahren 2012 bis 2013 und 2010 in Niger Hilfe geleistet.

Niger ist ein Binnenstaat in Nordafrika. Im Nordosten grenzt es an Libyen und im Nordwesten an Algerien. Das Land grenzt außerdem im Osten an den Tschad und im Süden an Nigeria. Im Westen liegen Benin, Burkina Faso und Mali.
Etwa 80 % der Fläche Nigers liegen in der Sahara. Im Süden herrscht ein eher tropisches Klima. Das Land leidet unter regelmäßigen Dürren. Dies hat zu Nahrungsmittelknappheit geführt. Auch die Niederschläge sind unregelmäßiger geworden, was zu schweren Stürmen oder Dürreperioden führt. Es wird angenommen, dass die Klimakrise diese Probleme verschlimmert.