Was passiert in Venezuela?
Am Dienstag, den 24. Juni um 18:04 Uhr Ortszeit wurde die venezolanische Provinz Yaracuy von zwei sehr starken Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert.
Das erste Beben mit einer Stärke von 7,2 erschütterte San Felipe, die Hauptstadt des Bundesstaates Yaracuy. Nur 39 Sekunden später folgte ein noch stärkeres Beben der Stärke 7,5 in der Nähe der Stadt Yumare, etwa 5 bis 10 km vom ersten Epizentrum entfernt. Die US-Erdbebenwarte (USGS) bezeichnet solche Ereignisse als „Doublet“, also ein Doppelbeben.
Rund 770.000 Menschen leben im Umkreis von 50 km um das Epizentrum und etwa 4,4 Millionen im Umkreis von 100 km.
Das volle Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar. Erste Meldungen sprechen von erheblichen Zerstörungen an Gebäuden, Geschäften und wichtiger Infrastruktur wie Flughäfen sowie von großflächigen Stromausfällen.
Die umfangreichen Schäden haben Sorgen bezüglich Vertreibung, Unterkunftsbedarf und Infrastrukturschäden aufgeworfen.
Zehntausende Menschen werden vermutlich dringend Unterkünfte und lebensnotwendige Hilfsgüter1 benötigen. Auch längerfristige Unterstützung beim Wiederaufbau könnte nötig sein.
Such- und Rettungsaktionen laufen weiter, während Hilfsorganisationen die Situation genau beobachten.
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Wie reagiert ShelterBox?
Unser Team arbeitet gemeinsam mit Partnern in Venezuela daran, die Lage besser zu verstehen und den konkreten Bedarf zu ermitteln.
ShelterBox hat in den letzten Monaten bereits Vorbereitungen in der Region getroffen und mit Partnern zusammengearbeitet. Dadurch sind wir gut aufgestellt, um schnell reagieren zu können. Außerdem lagern Hilfsgüter in Barbados und Panama, die im Notfall sofort eingesetzt werden können.
Wir greifen dabei auch auf Erfahrungen aus früheren Katastrophen zurück, etwa dem Erdbeben in der Türkei 2023, bei dem wir Notunterkünfte, Decken und weitere Hilfsgüter bereitgestellt haben.
Gab es bereits Einsätze von ShelterBox in der Region?
Ja, bei ähnlichen Katastrophen in der Region waren wir bereits im Einsatz, zum Beispiel nach Hurrikan Beryl im Jahr 2024, der schwere Schäden in Grenada verursacht hat.
Dank vorab gelagerter Hilfsgüter in Panama und enger lokaler Partnerschaften konnten wir schnell reagieren und unter anderem Zelte, Kochsets, Solarlampen und Moskitonetze bereitstellen.
Unsere Hilfsgüter lagern strategisch auf der ganzen Welt, damit wir im Katastrophenfall sofort helfen können.
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Wie man helfen kann
Unser Team beobachtet weiterhin die Lage in Venezuela und bereitet eine mögliche Unterstützung vor. Sobald klarer ist, was gebraucht wird, passen wir unsere Hilfe gezielt an.
Auf Grundlage unserer Erfahrung können wir schnell Notunterkünfte und lebenswichtige Hilfsgüter bereitstellen, damit Menschen Schutz finden und mit dem Wiederaufbau beginnen können.
Ihre Unterstützung hilft uns dabei, im Katastrophenfall reagieren zu können und Menschen weltweit mit Notunterkünften zu versorgen, auch in Venezuela.
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