Wir bei ShelterBox sind stolz darauf, über Schutzrichtlinien zu verfügen, die darauf ausgelegt sind, alle, denen wir helfen, unsere Mitarbeitenden vor Ort, unsere großartigen ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die mit uns in Katastrophengebiete reisen, sowie die lokalen Communitys, mit denen wir zusammenarbeiten, zu schützen.

Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, unseren Ansatz zu verbessern. Wir prüfen und bewerten regelmäßig unsere Hilfsmaßnahmen und Dienstleistungen, sowie unseren Ansatz zum Schutz und zur Sicherheit.

Wir unterziehen unser Einsatzpersonal und die ehrenamtlichen Mitglieder unseres Einsatzteams fortlaufend strengen Schulungen; wir arbeiten eng mit Rotary International sowie anderen Partnern zusammen, die über ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung verfügen; und wir überprüfen und bewerten unsere Methoden ständig, um sicherzustellen, dass sie den Menschen, die sie in verschiedenen Katastrophensituationen benötigen, bestmöglich helfen.

Beim Umgang mit schützenswerten Informationen befolgen wir die entsprechenden Richtlinien der Charity Commission.

Zu unseren Safeguarding- und Schutzmaßnahmen gehören:

Strenger Auswahlprozess:

Um mit ShelterBox Hilfsgüter verteilen und in Katastrophengebieten arbeiten zu dürfen, durchlaufen unsere Einsatzkräfte und die Freiwilligen der Einsatzteams einen strengen Auswahlprozess. Dieser besteht aus einer Reihe von Vorstellungsgesprächen und einem zehntägigen Präsenzkurs, der eine gründliche Schulung zu Sicherheit und Schutz beinhaltet.

Nur diejenigen, die durchweg die höchstmöglichen Standards erfüllen, dürfen anschließend mit ShelterBox in Katastrophengebieten auf der ganzen Welt arbeiten.

Erweiterte DBS-Prüfungen (Disclosure and Barring Service):

Alle Einsatzkräfte und Freiwilligen der ShelterBox Response Teams (SRTs), die an der Verteilung von ShelterBox-Hilfsgütern in Katastrophengebieten mitwirken, werden einer erweiterten DBS-Prüfung (oder einer gleichwertigen Überprüfung) unterzogen. Diese wird alle drei Jahre erneuert.

Verhaltenskodex:

Alle Einsatzkräfte und Freiwilligen des Einsatzteams, die mit uns in Katastrophengebiete reisen, unterzeichnen unseren Verhaltenskodex, der die höchsten ethischen und professionellen Standards festlegt, die von allen Mitgliedern der Einsatzteams erwartet werden.

Dazu gehört die Verpflichtung zu Integrität, Wahrhaftigkeit, Engagement und Ehrlichkeit bei allen Tätigkeiten; die Einhaltung lokaler und britischer Gesetze; sowie der Verzicht auf den Missbrauch der Macht oder des Einflusses, die ihre Position über das Leben und das Wohlergehen Anderer mit sich bringt.

Bei allen humanitären Aktivitäten müssen unsere Einsatzkräfte und die Freiwilligen unserer SRTs Sicherheit und Würde in den Vordergrund stellen, Schaden vermeiden und einen sinnvollen Zugang fördern. Rechenschaftspflicht, Teilhabe und Selbstbestimmung sind ebenso wichtig und müssen berücksichtigt werden.

Arbeitsabläufe:

Wir ergreifen eine Reihe von Maßnahmen, um sicherzustellen, dass unsere Einsatzkräfte und die Freiwilligen der Einsatzteams in Katastrophengebieten umfassend unterstützt werden und unseren Verhaltenskodex einhalten können.

Wo immer möglich, setzen wir gemischte Teams ein. Einsatzkräfte und Freiwillige der SRTs werden paarweise eingesetzt und bleiben in der Regel während ihres gesamten Einsatzes (normalerweise zwischen 2 und 4 Wochen) zusammen.

Unsere SRTs in Katastrophengebieten stehen zudem in ständigem Kontakt mit dem Team in der britischen Zentrale, und das Verhalten wird kontinuierlich überwacht.

Whistleblowing Richtlinien:

Alle Mitarbeitenden und Freiwilligen sind darin geschult, jegliche Form von Fehlverhalten, das sie beobachten oder vermuten, zu melden.

Wir ermutigen unsere Mitarbeitenden, unangemessenes Verhalten entweder unserem Vorstand zu melden oder sich direkt an die zuständige Organisation oder Behörde zu wenden, z. B. an die Polizei, die Charity Commission, die Umweltbehörde, die Arbeitsschutzbehörde oder das Sozialamt.

Alle, die mit ShelterBox in ein Katastrophengebiet reisen, durchlaufen zudem ein vertrauliches Nachbesprechungsverfahren, das direkte Fragen zum Verhalten vor Ort umfasst und eine zusätzliche Gelegenheit bietet, Bedenken zu besprechen und gegebenenfalls zu melden.

Wir bitten Freiwillige, unangemessenes Verhalten zunächst ihrem persönlichen Ansprechpartner und in zweiter Instanz dem Leiter der Freiwilligenarbeit zu melden. Sollte das Problem nicht zufriedenstellend gelöst werden, können sie sich an [email protected] wenden, wo die Angelegenheit streng vertraulich behandelt wird.

Sollten Mitglieder der Öffentlichkeit ein Fehlverhalten beobachten oder vermuten, bitten wir sie, eine E-Mail an [email protected] zu senden. Die Angelegenheit wird streng vertraulich behandelt.

Sie können einen Verdacht auch schriftlich an „Disclosure of Malpractice“ richten. C/o HR Department, ShelterBox HQ, Falcon House, Truro, Cornwall TR1 2PH. Alle Meldungen werden von der Personalabteilung bestätigt.

Unabhängiger vertraulicher Meldedienst:

Falls Sie sich nicht in der Lage fühlen, Fehlverhalten direkt an ShelterBox zu melden, steht Ihnen ein unabhängiger, vertraulicher Meldemechanismus zur Verfügung.

Safecall bietet eine unabhängige, vertrauliche Hotline, über die Sie Ihre Bedenken äußern können. Die Anrufe werden von geschultem Personal entgegengenommen und streng vertraulich behandelt. Safecall gibt Ihren Namen nicht an ShelterBox weiter, wenn Sie anonym bleiben möchten.

Sie können Safecall rund um die Uhr, sieben Tage die Woche unter der gebührenfreien Nummer 0800 9151571 (Großbritannien) oder 1800 14410499 (Philippinen) sowie über das Internet unter https://www.safecall.co.uk/report/ erreichen.

Arbeit mit Partnern:

Wir legen nicht nur an uns selbst hohe Maßstäbe an, sondern bemühen uns auch darum, dass jede Organisation, mit der wir zusammenarbeiten, dieselben Standards einhält.

Wir unterziehen jede Partnerorganisation einer gründlichen Überprüfung, um sicherzustellen, dass sie und ihre Teams vor Ort genauso handeln, wie wir es tun würden.

Dazu gehören Überprüfungen, bevor wir eine Partnerschaft eingehen, sowie gründliche Kontrollen während unseres Einsatzes vor Ort. Dazu gehört auch, dass wir sicherstellen, dass jede Person, die unsere Hilfe erhält, die Möglichkeit hat, auf Probleme oder Schwierigkeiten hinzuweisen.

Safeguarding Überprüfung

Wir arbeiten intensiv daran, sicherzustellen, dass wir im NGO-Sektor eine Vorreiterrolle bei bewährten Praktiken einnehmen.

Nachdem 2018 branchenweit Probleme im Bereich des Kinderschutzes aufgezeigt wurden, haben wir eine umfassende Überprüfung unserer Safeguarding-Richtlinien durchgeführt.

Im Rahmen dieser Überprüfung haben wir eine kleine Anzahl potenzieller Vorfälle identifiziert, die sich vor 2013 ereignet haben. An diesen Vorfällen waren keine der Personen beteiligt, die wir unterstützten, und es wurde damals nicht davon ausgegangen, dass einer dieser Vorfälle als schwerwiegender Vorfall an die Charity Commission gemeldet werden musste.

Im Sinne der Ehrlichkeit und Transparenz haben wir diese Vorfälle im Jahr 2018 der Charity Commission gemeldet. Nach der Prüfung durch die Charity Commission wurde der Fall abgeschlossen.

Anschließend haben wir eine weitere unabhängige Überprüfung unserer Richtlinien in Auftrag gegeben, die im Dezember 2018 abgeschlossen wurde.

Der Berater kam zu dem Ergebnis, dass ShelterBox sich voll und ganz für den Schutz engagiert und über die erforderlichen Anlaufstellen verfügt, um die Sicherheit unserer Mitarbeitenden, Freiwilligen, Partner und der von uns unterstützten Personen zu gewährleisten.