
Katastrophen erklärt: Waldbrände
Jedes Jahr brennen weltweit Millionen von Hektar Land durch Waldbrände ab. Erfahren Sie mehr darüber, was sie sind und wie sie entstehen.
Tornados oder Wirbelstürme sind extrem heftige Stürme. Wenn sie entstehen, können sie ganze Stadtteile verwüsten, Häuser zerstören und sogar Menschenleben fordern.
Aber was sind sie genau und wie entstehen sie? Lesen Sie weiter und erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen müssen.
Obwohl wir nur selten auf eine solche Katastrophe reagieren müssen, bietet ShelterBox Notunterkünfte nach verschiedenen Arten von Katastrophen.

Ein Tornado oder Wirbelsturm ist eine schmale, heftig rotierende Luftsäule und hängt mit konvektiver Bewölkung (Cumulus, Cumulonimbus) zusammen. Sie erstreckt sich in der Regel von der Wolkenuntergrenze bis zum Boden.
Es ist jedoch oft schwer, einen Tornado zu sehen, denn Wind ist unsichtbar. Oft bildet er einen Kondensationstrichter, in dem sich Staub und Trümmer angesammelt haben. Tornados gehören zu den heftigsten Stürmen in der Natur, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Meilen pro Stunde.
Doch was sind die Ursachen für die Entstehung dieser zerstörerischen Stürme?
Die heftigsten Tornados entstehen in sogenannten Superzellen. Superzellen sind besonders starke Gewitter, bei denen sich die Winde drehen. Tatsächlich entsteht in ca. 10-20 % der Superzellen ein Tornado.

Wirbelstürme entstehen, wenn warme, feuchte Luft auf kalte und trockene Luft trifft. Aber sehen wir uns das Ganze einmal genauer an.
Die dichtere kalte Luft wird über die warme Luft geschoben, was in der Regel zu Gewittern führt. Die warme Luft steigt durch die kalte Luft und es entsteht ein Aufwind.
Wenn die Winde in Geschwindigkeit oder Richtung stark schwanken, beginnt dieser Aufwind zu rotieren.
Dieser rotierende Aufwind wird als Mesozyklon bezeichnet. Wenn er mehr warme Luft aus dem sich bewegenden Gewitter ansaugt, nimmt seine Rotationsgeschwindigkeit zu. Kühle Luft, die durch den Jetstream, ein starkes Windband in der Atmosphäre, zugeführt wird, liefert noch mehr Energie.
Wassertröpfchen aus der feuchten Luft des Mesozyklons bilden einen Wolkentrichter. Der Trichter wächst weiter und steigt schließlich aus der Wolke herab. Wenn er den Boden berührt, wird er zu einem Tornado. Normalerweise bleiben Tornados nicht länger als 15 Minuten am Boden.
Quelle: National Geographic
Tornados entstehen aus zwei Arten von Gewittern – Superzellen und Nicht-Superzellen. Diejenigen, die aus Superzellen entstehen, sind die häufigsten, aber auch die gefährlichsten.
Zu den Arten von Tornados, die nicht zu den Superzellen gehören, gehören quasi-lineare kollektive Systeme (QLCS), Landspouts und Waterspouts.
1 von 5 Tornados sind mit einem QLCS verbunden. Diese bilden sich oft in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden. Sie sind jedoch in der Regel schwächer als jene, die sich aus Superzellengewittern bilden.
Eine Landhose, auf englisch Landspout, ist ein Tornado mit einem schmalen, seilartigen Kondensationstrichter. Er bildet sich, während die Gewitterwolke noch wächst und es keinen rotierenden Aufwind gibt.
Wasserhosen sind wie Landhosen, aber sie bilden sich über Wasser.
Quelle: NOAA
Wie Tornados entstehen ist weitestgehend bekannt, aber es ist sehr schwierig vorherzusagen, wo sie Schaden anrichten werden.
Die Meteorolog:innen des Nationalen Wetterdienstes der USA setzen Doppler-Radar, Satelliten, Wetterballons und Computermodelle ein, um den Himmel auf schwere Stürme und Tornados zu überwachen.
Der Nationale Wetterdienst gibt eine Tornadobeobachtung heraus, wenn sich Wetterbedingungen entwickeln, die diese heftigen Stürme begünstigen.
Die Behörden geben Tornadowarnungen heraus, wenn jemand einen Tornado gesichtet hat oder das Wetterradar ihn anzeigt. Die Menschen im Warngebiet sollten sofort einen geeigneten Schutzraum aufsuchen.

Tornados können überall auf der Welt entstehen.
Dennoch sind die Vereinigten Staaten mit etwa 1.000 Wirbelstürmen pro Jahr ein großer Hotspot.
Die sogenannte Tornado Alley ist eine Region, die das Gebiet im Osten des Bundesstaates South Dakota, Nebraska, Kansas, Oklahoma, Nordtexas und Ost-Colorado umfasst.
Hier treten die stärksten und verheerendsten dieser Stürme auf. In den Vereinigten Staaten kommen jedes Jahr etwa 70 Menschen durch die Folgen von Tornados ums Leben und mehr als 1.500 werden verletzt.