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Donnerstag 01 Juni 2017

ShelterBox sendet Team nach Sri Lanka
ShelterBox sendet Team nach Sri Lanka

Nach den schweren Überschwemmungen in Sri Lanka gehen die Behörden mittlerweile von einer halben Million Menschen aus, die betroffen sind. Rund 85.000 haben kein Dach mehr über dem Kopf. ShelterBox hat nun nach einem Aufruf der srilankischen Regierung an die internationale Gemeinschaft ein Team zusammengestellt, welches heute nach Sri Lanka reisen wird, um den Bedarf an Hilfsgütern, wie wetterfesten Zelten, Notbeleuchtung, Moskitonetzen und Wasserfiltern zu beurteilen.

Vor Ort wird es als erstes darum gehen, die Zusammenarbeit mit der srilankischen Regierung, den befreundeten Hilfsorganisationen und den lokalen Rotary Clubs zu besprechen. Bereits im vergangenen Jahr war ein Expertenteam von ShelterBox nach Überschwemmungen und Schlammlawinen in dem ostasiatischen Land im Einsatz gewesen. ShelterBox verfügt also über bestmögliche Erfahrung in der Bewältigung von Überschwemmungen und wird nun mit Partnern und der srilankischen Regierung zusammenarbeiten, um das Fachwissen zu teilen.

ShelterBox Einsatzleiter James Luxton sagt: “Das alles kommt mir wie ein schreckliches Déjà-vu vor. Ich war im vergangenen Jahr mit unserem Team bereits hier und ich fliege nun wieder, um mich mit unseren Kontakten zu treffen und um dringend benötigte Hilfsmaßnahmen für die lokalen Familien zu evaluieren. Der Einsatz des vergangenen Jahres hat uns gelehrt, wie wir die Stellen trocken bekommen, dass anschließend die Zelte sicher aufgestellt werden können. Aber die Bedingungen jetzt sind schlecht. Der Monsunregen hält immer noch an und viele Flüsse sind immer noch überflutet.”

In dieser jüngsten Monsun-Tragödie beschäftigen sich die Katastrophendienste des Landes derzeit damit, die Menschen in temporären Notunterkünften abseits der Hochwasserzonen unterzubringen. Sri Lankas Katastrophenmanagement-Zentrum (DMC) warnt davor, dass die Todesopfer steigen können, da Berichte aus den abgelegenen Gebieten erst nach und nach eingehen.

Sri Lanka ist besonders anfällig für Schlammlawinen. Zurückzuführen ist dies auf den Raubbau an der Natur, denn über Jahrzehnte wurden einst bewaldete Flächen in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt, um Tee und Kautschuk für den Export zu produzieren.

Im Jahr 2016 stellte ShelterBox Zelte und andere Hilfsgüter für Hunderte von Familien zur Verfügung. Die Arbeit war kompliziert, weil das Land erst geebnet und trocken gelegt werden musste, um sicherzustellen, dass die Bewohner der Zelte nicht von weiteren Stürmen und Überschwemmungen gefährdet sein würden.

UPDATE: ShelterBox beobachtet auch die Situation in Bangladesch, wo Zyklon Mora Tausende von Häusern zerstört oder beschädigt hat und zur Evakuierung von 450.000 Menschen geführt hat.


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