NEWSLETTER

News Startseite

BELIEBTESTE

ShelterBox arbeitet ausschließlich spendenfinanziert und ist deshalb auf die Unterstützung und Hilfe engagierter Spenderinnen und Spender angewiesen. Ohne Sie wäre unsere Arbeit nicht möglich.
Spenden Sie jetzt

VERWANDTE THEMEN

In den vergangenen Jahren hat ShelterBox auf zahlreiche Katastrophen weltweit reagiert.
Erfahren Sie mehr über aktuelle Einsätze

Als Botschafter/in bauen Sie viele Kontakte zu Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf, um gemeinsame Aktionen für ShelterBox anzustoßen. Damit auch in Ihrer Region viele Menschen ShelterBox kennenlernen.
Werden Sie Botschafter/in

Donnerstag 06 April 2017

Giftgasangriff im Norden von Syrien
Giftgasangriff im Norden von Syrien

„Hand in Hand for Syria“ ist eine in London ansässige Wohltätigkeitsorganisation, die seit Jahren mit ShelterBox zusammenarbeitet, um vom syrischen Bürgerkrieg betroffene Familien zu unterstützen. In den letzten Wochen waren die Kollegen unter anderem auch damit beschäftigt, ShelterBox Hilfsgüter in der Region Idlib zu verteilen. Gestern nun hat eines der Teams den entsetzlichen Giftgasangriff in der dortigen Stadt Chan Schaichun miterlebt, bei dem mindestens 70 Menschen, darunter 20 Kinder, getötet wurden.

Neben der Arbeit als inländischer Distributionspartner der ShelterBox Hilfsgüter, betreibt „Hand in Hand for Syria“ auch sechs Krankenhäuser, Gesundheitszentren, mobile Kliniken und ist mit eigenen Krankenwagen und Rettungsfahrzeugen im Einsatz.

Der syrische Chef der Hilfsorganisation Fadi Al-Dairi sagt: „Eines unserer Büros befindet sich in Chan Schaichun und wir haben zwei Krankenhäuser in der Nähe. Nach dem Giftgasangriff haben wir über 70 Menschen behandelt, über 300 wurden von anderen Einrichtungen betreut und ziemlich viele wurden in die Türkei gebracht. Für acht Patienten kam in unserer Klinik leider jede Hilfe zu spät.“

Und weiter sagt er: „Die Angst vor erneuten Angriffen mit chemischen Waffen ist nun groß. Wir sind sehr besorgt, was die Sicherheit unseres Teams anbelangt, denn es gibt keine wirksamen Schutzmöglichkeiten wie Gasmasken, Plastik-Overalls oder Plastikzelte hier. Und so besteht in jeder Gesundheitseinrichtung die Gefahr, dass sich die Kontamination verbreitet, während unsere Mitarbeiter versuchen, Gutes zu tun. "

ShelterBox Einsatzleiter Darren Moss sagt: „Es ist traurig, dass es einen schrecklichen Vorfall, bei dem viele Menschen getötet wurden, unschuldige Kinder leiden und  offensichtlich Chemiewaffen zum Einsatz gekommen sind, bedarf, um den Fokus der Welt zurück auf Syrien zu lenken. Wir arbeiten schon lange mit „Hand in Hand for Syria“ und anderen Partnern in der Region zusammen, und wir sind sehr besorgt darüber, dass sie ihre lebenswichtige humanitäre Arbeit unter solchen gefährlichen Bedingungen durchführen müssen. Unsere Gedanken sind bei unseren mutigen Kollegen und bei allen Familien, die in diesem scheinbar unlösbaren Krieg leiden."

Seit Beginn des Jahres hat ShelterBox 3.430 Haushalte unterstützt. Über 20.000 Familien sind es seit Beginn des Krieges. Dies entspricht einer Spendensumme von knapp drei Millionen Euro.




Jetzt spenden


Key Stories