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Montag 08 August 2016

Eine Box zum Überleben
Eine Box zum Überleben
Quelle: Badische Neueste Nachrichten vom 08.08.2016

„Wir sind voller Tatendrang. Es ist eine tolle Sache“, erklärten Alexandra, Eugen     und Clemens. Dann machten sie sich bepackt mit einer – allerdings leeren – grünen ShelterBox auf den Weg durch die Stadt. Bei der ersten vom Rotaract Club Karlsruhe organisierten Karlsruher ShelterBox-Challenge traten am Samstag 36 Freiwillige aus ganz Deutschland an, um die Überlebenskiste für Krisengebiete bekannter zu machen und für Spender zu werben.

„Mit Spaß Gutes tun, ist der Sinn der Challenge“, erklärte der Vorsitzende von ShelterBox Germany Clemens Witt. Im Jahr 2000 gründete der englische Rotarier und ehemalige Rettungstaucher Tom Henderson den Verein ShelterBox. „In unserer Überlebensbox ist das Obdach.“ Neben einem Zelt, beinhaltet die rund 60 Kilogramm schwere und 750 Euro teure ShelterBox unter anderem eine Trinkwasseraufbereitung und -aufbewahrung, einen Kocher, Moskitonetze und andere Hilfsgüter, die in Katastrophengebieten benötigt werden. „Erdbeben, Wirbelstürme, Überschwemmungen, wir werden überall aktiv, wo Menschen unverschuldet in Not geraten sind,“ betont Witt. Zwischen 15.000 und 35.000 Boxen werden pro Jahr ausgegeben.

Ohne Spendengelder wäre dies nicht möglich. Deshalb stärkten die Challenge-Teilnehmer „auf charmante Art“ das Bewusstsein für ShelterBox und betrieben Aufklärung über humanitäre Hilfe. Rund 20 Kilometer legten die Challenge-Teilnehmer durch Karlsruhe zurück, erklärte der Hauptorganisator der ShelterBox-Challenge Philipp Trocha.
„Es ist eine Art Schnitzeljagd durch die Stadt. An acht Stationen müssen die Teams Aufgaben bewältigen“, so Trocha. An jeder der Stationen waren Stände aufgebaut, die Passanten über die Hilfsbox aufklärten. Vom Friedrichsplatz, wo auch ein Zelt die Blicke auf sich zog, ging es zum Marktplatz, Schloss, ZKM, Hauptbahnhof und zum Gottesauer Schloss. Die ShelterBox im Schlepptau mussten die Teams an den Stationen rätseln, blind ertasten oder singen. „Das ist charmanter mit der  grünen Kiste durch die Stadt zu laufen und das Interesse zu wecken, als nur an einem Stand zu stehen”, meinte Rotaract- Club-Karlsruhe Präsident Felix Schwab.

Dass die deutschlandweit zweite Challenge in Karlsruhe stattfand und „so viele Teilnehmer angereist“ waren, begeisterte ihn. Die Einnahmen aus den Teilnahmegebühren wurden ebenfalls für die ShelterBox gespendet. Jedes teil nehmende Team entrichtete zudem eine Spende. „Wir haben schon über 8 000 Euro an Spenden bekommen und es geht nach oben“, freute sich Schwab.


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