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Dienstag 27 März 2012

Einsatz im Kongo
Einsatz im Kongo
Die Zerstörungen nach der Explosion sind riesig.

Ein ShelterBox Response Team (SRT) ist in der Hauptstadt der Republik Kongo, Brazzaville, eingetroffen, um den Hilfebedarf im Land einzuschätzen. Am 08.03. ist es zu einer Explosion eines Waffenlagers in Mpila
gekommen bei der mehr als 300 Menschen starben und rund 3.500 weitere schwer verletzt wurden. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, sodass nun über 14.000 Menschen obdachlos sind. Laut Regierungsangaben hatte ein Kurzschluss die Explosionen ausgelöst.

SRT Mitglieder John Diksa (FR) und Nicolas Ducrocq (FR) arbeiten eng mit dem Internationalen Roten Kreuz und Bolloré zusammen, ein afrikanisches Logistikunternehmen. Nachdem sie den Hilfebedarf einschätzten, begonnen sie mit der Planung der schnellen und effektiven Verteilung der Hilfsgüter von ShelterBox an die Menschen in größter Not.

Die Katastrophenschutz-Zelte dienen nun vor allem als medizinische Versorgungsstätten und sind am Eingang eines Lagers platziert. Das Rote Kreuz kann die geschützten Räumlichkeiten nutzen, um psychologische Schäden, die durch die Katastrophe verursacht wurden, zu therapieren. Die Afrikanische Ärzte-Organisation nutzt die Katastrophenschutz-Zelte, um Verletzte zu versorgen und kleinere Operationen durchzuführen.

Privatsphäre und Würde

Dr. Sombo freut sich über die ShelterBox Katastrophenschutz-Zelte: “Bevor uns ShelterBox die Zelte zur Verfügung stellen konnte, half ich im Schnitt 5 Menschen am Tag. Heute kann ich bis zu 150 Patienten am Tag behandeln. Alles ist sauberer, wir können schneller arbeiten und vor allem erfahren die Menschen Würde und Privatsphäre. Vielen Dank!“

ShelterBox Response Team
Mitglied John Diksa (FR) berichtet: „Es ist eine große Herausforderung in einem Land, wie der Republik Kongo, zu arbeiten. Die Zerstörung durch die Explosion ähnelt der eines Erdbebens. Zusätzlich gibt es jedoch zahlreiche andere Probleme, die die Lage in der Region verschärfen. Bevor wir für die Menschen Katastrophenschutz-Zelte aufbauen können, muss sichergestellt werden, dass dort keine Mienengefahr besteht.


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