Donnerstag 30 Juni 2011
ShelterBox Germany feiert den "Social Media"-Day

Heute, am 30. Juni 2011, feiert Mashable, die Nummer eins in Sachen soziale und digitale Medien, Technologie und Internetkultur, zum zweiten Mal den jährlichen “Social Media Day.”
Seit 2010 nutzt auch ShelterBox Germany verstärkt die „Social Media“-Kanäle, um weltweit Aufmerksamkeit für die internationale Katastrophenhilfs-Organisation zu gewinnen. Seitdem hat die Nutzung von Netzwerken wie Facebook und Twitter ShelterBox nicht nur dabei geholfen Aufmerksamkeit zu erzeugen, sondern auch Spenden zu sammeln und die Arbeit in den Einsätzen zu unterstützen.
E-Communications Officer bei ShelterBox Germany, Eva Doerr, berichtet, dass die Unterstützung und das Engagement für ShelterBox über die Sozialen Netzwerke stetig ansteigt – ShelterBox Germany zählt heute fast 1.000 Fans auf Facebook.
„Der Einfluss von Social Media auf die Arbeit von ShelterBox ist enorm. Durch das neue Social Web können wir Nachrichten wesentlich schneller verbreiten als über klassische Nachrichtendienste, sodass die Arbeit von ShelterBox noch transparenter wird. Neuigkeiten aus den Einsätzen können auf direktem Wege an die Spender und Unterstützer von ShelterBox gelangen.“
„Über unsere ‚Social Media‘-Kanäle konnten wir nicht nur Aufmerksamkeit für ShelterBox, sondern auch zahlreiche Spenden generieren und wichtige Kontakte, sowohl zu anderen Hilfsorganisationen als auch zu engagierten Spendern, knüpfen. Besonders wichtig hierbei neben Facebook und Twitter ist unsere Arbeit mit der Spendenplattform betterplace.org.“
„Das Interesse und Engagement für ShelterBox ist gigantisch. Infolge der Flutkatastrophe in Japan im März dieses Jahres wurden so viele Spendenprojekte wie noch nie auf betterplace.org für ShelterBox eröffnet, sodass insgesamt bereits mehr als 60 grüne Überlebenskisten über die Spendenplattform finanziert werden konnten.“
Hilfe in den Einsätzen
Die Nutzung des ‘Social Media’ hilft nicht nur den einzelnen Tochterorganisationen von ShelterBox International, sondern leistet auch besondere Hilfe bei den Einsätzen in den jeweiligen Katastrophenregionen. 2009 hat ShelterBox rund 300 grüne Überlebenskisten nach Italien gebracht, nachdem ein heftiges Erdbeben 40.000 Menschen obdachlos gemacht hatte. ShelterBox Response Team (SRT) Mitglied und Leiterin des Ressorts „Internationales Fundraising und Kommunikation“, Becky Maynard, erzählt, wie eine Statusmeldung bei Facebook ihr und den anderen SRT Mitgliedern im Einsatz großartige logistische Unterstützung gebracht hat.
„Kurz nachdem wir von dem Erdbeben in Italien erfahren haben, hat sich ein erstes SRT mit Überlebenskisten auf den Weg in Richtung L’Aquila, Italien, gemacht“, berichtet sie. „Ich habe dies auf Facebook gepostet und eine Antwort von Julia Hannan, die zu der Zeit in Italien lebte, erhalten. Sie hat uns eine Unterkunft in der betroffenen Region und Versorgung für unsere Katastrophenhelfer angeboten. Nach einer sehr langen Fahrt durch Tag und Nacht konnten wir dort Halt machen und uns für den Einsatz am nächsten Morgen stärken.“
Nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 hat vor allem das Netzwerk Twitter ShelterBox geholfen, die am stärksten von der Katastrophe betroffenen Familien auszumachen und mit anderen Hilfsorganisationen im Land zusammenzuarbeiten. ShelterBox konnte den Menschen dadurch noch schneller und vor allem effektiver helfen.
Auch in diesem Jahr haben die „Social Media“-Kanäle bei dem Einsatz in Japan großartige Unterstützung gebracht und die Einsatzfähigkeit der Katastrophenhilfe von ShelterBox gesteigert. Viele Menschen sind über Netzwerke wie Twitter oder Facebook auf den Einsatz von ShelterBox in Japan aufmerksam geworden und haben ihre Hilfe angeboten. So konnte der junge Halb-Japaner Marco Ken-Möller, Mitglied im Rotaract Club Frankfurt am Main, einen Kontakt zu Christopher John Alderson, einem gebürtigen Briten, der schon seit Jahren in Tokio lebt, vermitteln. Dieser stand dann Mark Pearson, einem Mitglied des ersten SRT in Japan, auf seiner Reise in eine der am stärksten betroffenen Region in Sendai, Japan, als Übersetzer beiseite.
„Social Media” steigert Transparenz
ShelterBox Gründer und CEO, Tom Henderson, kommentiert: “Als eine internationale Hilfsorganisation nutzen wir „Social Media” und fördern dadurch unsere Werte von ShelterBox. „Social Media“ gibt uns die Möglichkeit unsere Arbeit noch transparenter für unsere Spender und Unterstützer zu gestalten und die Beziehungen zwischen Spendern und Betroffenen zu stärken.“
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